Patient
Überweisung: 36-jährige Patientin wegen persistierender Eisenmangelanämie
Anrede
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen der Gastroenterologie,
Überweisungsgrund
Ich bitte um Ihre Beurteilung einer persistierenden Eisenmangelanämie trotz dreimonatiger oraler Eisentherapie.
Klinischer Kontext
Frau R. berichtet über Müdigkeit, jedoch keinen Gewichtsverlust, keine Bauchschmerzen, keine Veränderung der Stuhlgewohnheiten und keine sichtbare gastrointestinale Blutung. Die Menstruationsblutung ist mäßig und unverändert. In der Familienanamnese findet sich kein kolorektales Karzinom. Die heutige Untersuchung war unauffällig, einschließlich eines weichen, nicht druckschmerzhaften Abdomens.
Bisherige Untersuchungen
Hämoglobin 98 g/l, MCV 76 fl, Ferritin 7 µg/l und Transferrinsättigung 9 %. Die Zöliakie-Serologie ist negativ. Nach drei Monaten mit Eisenfumarat stieg das Hämoglobin von 91 auf 98 g/l. Nieren- und Leberfunktion sind unauffällig.
Erbetene Maßnahmen
Bitte beurteilen Sie, ob eine okkulte gastrointestinale Blutungsquelle vorliegt, und beraten Sie zur weiteren Diagnostik und Eisensubstitution. Die aktuellen Blutwerte und die Medikamentenliste sind beigefügt. Bitte kontaktieren Sie mich, falls weitere Informationen erforderlich sind.
Grußformel
Vielen Dank für die Übernahme der Patientin.
Mit freundlichen kollegialen Grüßen
Dr. Elena Rossi
Allgemeinmedizin